Schlaflos durch die neuen Pflegebeschlüsse, wer zahlt am Ende den Preis Teil 3.3
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00:00:02: Hallo ihr Lieben, hier schnau wieder euer Flo mit ganzheitlich gesund systemisch bewusst.
00:00:07: Heute mit dem Teil drei Punkt drei von Schlaflos durch die neuen Pflegebeschlüsse wer zahlt am Ende den Preis und zwar heute?
00:00:20: wer verliert vermutlich?
00:00:23: Wir waren stehen geblieben bei wie viel nicht ermittelbar abbrechenbare Zeit kann ein Unternehmen dauerhaft finanzieren.
00:00:34: Das war das letzte, was wir im Teil drei Punkt zwei besprochen haben.
00:00:42: und wenn es so ist also wenn gleichzeitig Leistungen neu strukturiert und Budgets verändert werden dann müssen wir sehr genau hinschauen als Pflegedienst welche Auswirkungen dies auf ambulante Dienste hat.
00:00:59: Und da kann ich ein Liedchen davon singen, weil das die letzten paar Jahre so ist.
00:01:05: Denn wenn kleinere Anbieter wirtschaftlich aufgeben müssen, dann verschwindet nicht nur ein Unternehmen!
00:01:17: Dann verschwindelt Versorgungskapazität also von dem was mittlerweile die Politik dauerhaft davon spricht Pflegenotstand, zu wenig Mitarbeiter in der Pflege, zu wenige Auszubildende in die Pflegeschulen.
00:01:35: Jetzt kommen wir zu einem Punkt wo ich sagen muss Menschen mit geringerem Einkommen das ist wirklich was wo ich sage muss.
00:01:45: damit kommen wird so eine Frage die weit über die Pflege weit weit über den Pflege hinausgeht.
00:01:54: Wird gute Pflege urtend wann zu einer Frage des Einkommens?
00:02:00: Das wäre sehr, sehr schlimm.
00:02:02: Die Qualität eines einzelnen professionellen Pflegeeinsatzes sollte selbstverständlich nicht davon abhängig sein ob jemand wohlhabend ist oder nicht arm ist oder ich denke mal das sind wir uns alle einig.
00:02:23: aber etwas anderes kann sehr wohl vom Einkommen abhängen wie viel Professionelle Unterstützung kann sich eigentlich Mensch zusätzlich leisten.
00:02:36: Wer ausreichend eigenes Einkommen oder Vermögen besitzt, kann möglicherweise zusätzliche Betreuungen finanzieren wie zum Beispiel Hauswirtschaftseinsätze, Begleitung zum Einkaufen, Unterstützung bei Arztbesuche weil die meisten Angehörigen sind ja manchmal noch nicht einmal vor Ort zusätzliche Pflege einsetze, wenn zum Beispiel auch mal jemand von der Familie wegbricht und sagt ja ich kann das nicht mehr machen.
00:03:06: Also muss man aufstocken, kostet alles Geld stundenweise Betreuungen auch bei Verhinderung von pflegende Angehörige oder einfach jemandem der Zeit hat.
00:03:26: Ich brauche wirklich jetzt jemand, ich muss einfach mir mal was von der Seele reden.
00:03:32: Ich brauch psychosoziale Unterstützung.
00:03:37: Wer diese finanziellen Möglichkeiten nicht besitzt hat diese Wahlmöglichkeiten deutlich weniger manchmal gar nicht.
00:03:50: und damit sprechen wir nicht ausschließlich über Pflegequalität.
00:03:56: Wir sprechen über Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe, was für uns als soziale Wesen sehr wichtig ist.
00:04:07: Also ich kann jetzt nicht den ganzen Tag alleine zu Hause sitzen, bin alt, kann mich kaum bewegen, komme mal vor die Tür habe keine sozialen Kontakte mehr.
00:04:17: das führt auf kurz oder lang zu psychosomatischen Erkrankungen geschweige denn zu Ängsten, dass niemand mehr für einen da ist.
00:04:32: Natürlich gibt es Sozialleistungen die genau solche Hörten auffangen sollen.
00:04:38: Das ist aber ein wesentlicher Bestandteil unseres Sozialstaates.
00:04:44: Trotzdem müssen wir uns fragen wie groß dürfen eigentlich die Unterschiede in unserer Gesellschaft werden?
00:04:54: Das ist auch ein sehr wichtiges Thema, wo wir uns alle mal Gedanken drüber machen sollten.
00:04:59: Und jeder von euch der meinen Podcast hört und auch abonniert hat und daran interessiert ist ja kann auch gern mal in die Kommentare schreiben was er da selber drüber denkt und es wäre auch sehr wichtig weil das könnte man dann auch mal öffentlich machen natürlich nicht mit Namen sondern einfach Was denken eigentlich die Menschen darüber?
00:05:24: über Unterschiede in unserer Gesellschaft, über Pflege.
00:05:27: Über das dass sich alles ändert und alles teurer wird.
00:05:33: Ja und da sind wir wieder bei einem Thema, das tatsächlich auch noch mit einfließt und zwar der Frage was bedeutet eigentlich sparen?
00:05:43: Und damit komme ich für mich zur wichtigsten Frage dieser heutigen Folge Was bedeutet eigentlich Sparen?
00:05:51: Haben wir tatsächlich Kosten eingespart wenn man jetzt plötzlich eventuell Leistungen streichen oder die Sozialversicherungsbeiträge steigen, oder haben wir sie lediglich verschoben.
00:06:08: Von der Pflegeversicherung auf die pflegebedürftige Bedeigenleistung von Pflegebedourftige, die das nicht können, auf Angehörige, dies entweder mitfinanzieren müssen weil es nicht anders geht oder selber mithelfen von Angehörigen auf Arbeitgeber, weil Menschen ihre Arbeitszeit reduzieren.
00:06:34: Das heißt der Arbeitgebern natürlich vorher hundert Prozent jetzt plötzlich nur noch fünfzig.
00:06:38: Verständnis ist da natürlich es geht nicht anders.
00:06:43: aber was die Betriebe angeht ist das natürlich auch gleich wenn man guten Mitarbeiter halbieren muss.
00:06:50: Von der Pflegeversicherung auf Sozialämter und Kommunen, die meines Erachtens wirklich einen wahnsinnig tollen Job machen, wo ich sage da habe ich großen Respekt davor.
00:07:02: Und ich finde es toll dass das heute auch noch so laufen kann, dass diese Sozialämtern ja und diese Landratsämter die Leute zusätzlich in bestimmten Situationen zur Teilhabe am Leben an der Pflege noch zusätzlich unterstützen.
00:07:24: Oder dann zu guter Letzt auf die Pflegedienste, die versuchen wirtschaftliche Lücken irgendwie selbst aufzufangen und da sind mir schon viele Jahre dabei diese Lücken aufzufachen in dem die Pflegedienst wirklich ganz ehrlich und ich spreche jetzt über mich bis jetzt immer Verordnungen bestellen Medikamente bestellen Anträge ausfüllen.
00:07:54: Bis hin zu Medikamente abholen, sich liefern lassen, Ausfahren, Arztgespräche immer umsonst gemacht haben.
00:08:06: Auch Pflegehilfsmittel bei die ORPD-Geschäfte bestellt Rezepte besorgt.
00:08:11: immer umsonst sind die Klienten keine zusätzlichen Kosten entstanden.
00:08:17: und Ich denke mal, damit wird jetzt dann auch bald Schluss sein.
00:08:21: Weil das können sich die Dienste schlichtweg einfach nicht mehr leisten.
00:08:25: Das ist Arbeitszeit.
00:08:27: Die kostet Geld und ein Einsatz.
00:08:30: Und so wie es halt überall in der Wirtschaft ist muss es irgendwann mal bezahlt werden.
00:08:38: Systemisch betrachtet verschwindet eine Belastung nicht dadurch dass wir sie aus einem Budget herausnehmen.
00:08:49: Sie taucht an einer anderen Stelle, wie jetzt gerade auf hinten.
00:08:52: das System ist natürlich wieder auf.
00:08:55: Vielleicht finanziell vielleicht sozial und manchmal auch psychisch.
00:09:02: wenn Angehörige jahrelang über ihre Belastungsgrenzen gehen müssen weil es nicht anders geht können sie irgendwann mal selbst erkraten.
00:09:13: und das heißt das System wird wieder belastet die Krankenkassen wieder belastet und vielleicht auch die Pflegekassen jetzt auch noch durch den Angehörigen, der nicht mehr kann.
00:09:23: Auch schon wieder belasted!
00:09:27: Also wenn Pflegekräfte permanent unter wirtschaftlichen und zeitlichem Druck arbeiten müssen verlassen möglicherweise weitere Menschen diesen Beruf was man jetzt mittlerweile auch sieht.
00:09:42: viel in Krankenhäusern und ambulanten Dienste das die Leute sagen ich kann Ich schaff das nicht mehr.
00:09:48: Die Aufgaben, die wir haben müssen immer schneller erledigt werden aus Kostengründen.
00:09:54: Es müssen immer mehr Leute versorgt werden, dass sich's amortisiert und dann...
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