Schlaflos durch die neuen Pflegebeschlüsse
Shownotes
Hallo ihr Lieben, herzlich willkommen zu einer neuen Folge meines Podcasts. Ganzheitlich gesund, systemisch bewusst. Wie schon im ersten Teil angekündigt, geht es jetzt um eine Podcast-Reihe und zwar mit dem Hauptthema Schlaflos durch die neuen Pflegebeschlüsse. Wer zahlt am Ende den Preis? Mein Name ist Florian Zillert, ich bin in Pflegefachkraft, Pflegeberater, Pflegeexperte für außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege, psychologischer und systemischer Berater, Familienberater sowie Geschäftsführer einesanten Pflegedienstes und nehme des Pflegedienst Menzels in Freudenstadt In der ersten Folge dieses Podcasts haben wir uns mit der Frage beschäftigt, warum unsere Pflege und unsere Gesundheitssystem überhaupt an einen Punkt angekommen ist, an dem grundlegende Veränderungen notwendig erscheinen. Heute möchte ich einen Schritt zurücktreten, denn bevor wir politische Entscheidungen bewerten oder ihre Auswirkungen diskutieren, sollten wir zunächst verstehen, welche Ziele die Politik und die Kostenträger mit den neuen Pflegebeschlüssen überhaupt verfolgen Ich möchte dieses Kapitel deshalb bewusst möglichst neutral betrachten. Nicht mit der Frage, sind die Reformen gut oder schlecht, sondern eher mit der Frage, welche Probleme sollen gelöst werden. Denn nur wenn wir die Begründungen kennen, können wir uns später eine fundierte eigene Meinung bilden. Erstens. Die Pflegeversicherung langfristig finanzierbar machen Beginnen wir mit dem wohl wichtigsten Ziel. Die Politik sagt ganz offen, unsere soziale Pflegeversicherung gerät zunehmend unter finanziellen Druck, aber nicht nur die soziale Pflegeversicherung, sondern auch die soziale Krankenversicherung, was man wirklich nicht vergessen darf, aber dafür, denke ich mal, haben wir noch genügend Zeit, uns in dieser Reihe zu unterhalten. Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt seit Jahren kontinuierlich an. Das wissen wir alle. Immer mehr Pflegebedürftige, immer mehr ältere Leute. Gleichzeitig leben die Menschen erfreulicherweise immer länger. Das sicherlich mit unserem Wohlstand zu tun hat, die letzten paar Jahre und einfach, dass es in Deutschland die Leute recht gut gegangen ist. Mit dem höheren Lebensalter steigt jedoch häufig auch der Bedarf an medizinischer Versorgung und pflegerischer Unterstützung. Wobei man zusagen muss, auch diese geistigen Krankheiten, Überlastungssyndrome, ADHS, oder auch Naufenkrankheiten, Parkinson, MS wird einfach immer mehr Hierzu kommen steigende Personal, Sach- und Energiekosten sowie höhere Vergütungen für Pflegekräfte. Das haben wir ja auch schon in unserem ersten Teil angesprochen, dass es einfach notwendig ist, dass unsere Pfleger, die diese Leistungen erbringen, einfach auch gut bezahlt sind. Das ist ja auch richtig so, aber es muss auch von Seiten der Politik und von Seiten der Pflegekassen vergütet werden. All diese Entwicklungen führen quasi dazu, dass die Ausgaben der Pflegeversicherung und wieder auch der Krankenversicherung deutlich schneller wachsen, als ihre Einnahmen. Das erklärte Ziel der Bundesregierung ist deshalb eigentlich die Pflegeversicherung langfristig finanziell zu stabilisieren und ihre Leistungsfähigkeit auch für kommende Generationen zu sichern Was heißt die pflegerische Versorgung dauerhaft sichern? Ein weiteres Ziel besteht quasi darin, die Versorgung pflegeduftiger Menschen auch in Zukunft sicherzustellen. Also die Politik möchte quasi erreichen, dass Menschen weiterhin Zugang zu notwendigen Pflegeleistungen erhalten, unabhängig davon, ob sie ambulant oder stationär oder auch palliativ versorgt werden. Dabei geht es auch darum, Versorgungslücken möglichst zu vermeiden und die Pflege insgesamt zukunftsfähiger aufzustellen. Was heißt Versorgungslücken zu vermeiden? Also wir leben ja gerade in der Zeit, wo viele Pflege brauchen, aber die Plätze schon belegt sind, zum Beispiel Pflegeheime oder auch die Pflegedienste momentan in ihrer Tour keinen Platz haben. Also das soll quasi vermieden werden. Die häusliche Pflege, also ein weiterer Schwerpunkt liegt quasi auf der häuslichen Kranken und Altenpflege. Bereits heute, das wissen wir auch, wird der größte Teil einer Pflegebedürftigen Menschen von Angehörigen oder gemeinsam mit ambulanten Pflegediensten zu Hause versorgt. Die Politik möchte diese Versorgungsform weiter stärken, was natürlich auch ein Kostenfaktor ist, weil die Heime momentan auch verständlicherweise wegen Energiekosten, Baukosten, Personalkosten einfach sehr, sehr teuer sind. Ziel ist es, Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben zu lassen und Angehörige besser zu unterstützen. Dafür gibt es ja auch, wie ich es auch schon den vorigen Podcasts angesprochen habe, ein richtig großes Leistungspaket der gesetzlichen Pflegeversicherungen, auch in der privaten Pflegeversicherung, dass quasi die Leute und pflegenden Angehörigen, zum Beispiel in der Verhinderungspflege unterstützt, die man zusätzlich zu seinem Pflegegrad bekommen kann, wenn man Antrag darauf stellt und die Angehörigen zu gewissen Zeiten verhindert sind. Es gibt die zusätzlichen Betreuungsleistungen nach Fünferb, die quasi die Angehörigen Hauswirtschaft und Betreuung mit 131 Euro noch zusätzlich versorgen. Es gibt digitale Pflegeschulungen, wie auch schon mal mehrfach von mir angesprochen, die die pflegenden Angehörigen, zum Beispiel auch online beraten können Und dann gibt es natürlich auch die Pflegeberatungsgespräche, wo die Angehörigen und zu pflegenden quasi, je nach Pflegegrad, also Pflegerad in Anspruch nehmen können und auch müssen, dass die Pflegekassen quasi Wissen, ist die Pflege gesichert, ist alles in Ordnung Gleichzeitig sollen professionelle Ambulante Angebote weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Professionelle, ambulante Angebote. Was ist eigentlich damit gemeint? Damit ich gemeint, zum Beispiel die Palliativpflege, die schwer kranke Menschen in Stadium wie Krebserkrankungen oder auch im SALS in die letzten Lebensphasen unterstützen, damit ich gemeint, genauso auch MSAS Querschnitt vollbeatmete Menschen, die quasi an der Beatmungsmaschine hängen, Sauerstoffpflichtig sind und eine Rundumversorgung benötigen, damit es sicherlich auch gemeint, die Betreuung von Demenzkranken, sei es im Hain oder sagen wir mal, bis zu einem gewissen Stadium noch zu Hause oder auch jetzt, wo es bei Kindern immer mehr der Fall wird, dass die Kinder sehr hyperaktiv sind, teilweise in spezielle Schulen müssen oder auch zu Hause zusätzlich betreut werden müssen. Sch auch mit autistische Kinder so. Ja, da ist bei uns in Deutschland momentan noch eine sehr große Kluft, diese autistischen Menschen in Einrichtung tagsüber ordentlich zu versorgen, ja, so dass die Eltern ihrer Arbeit nachgehen können. Also das wären die professionellen Ambulanten Angebote. Dazu würde ich vielleicht auch noch die spezielle Wundversorgung mit reinnehmen, dass die Personen, wo jetzt in der Klinik waren, haben eine Hauttransplantation bekommen oder hatten schweren die Kubitus der nachversorgt werden muss OP-Wunden, die ambulant professionell versorgt werden können. Ein weiterer Punkt wäre die Bürokratie abbauen. Über den wahrscheinlichsten, fast aller Beteiligten Einigkeit in der Politik ist der Wunsch nach weniger Bürokratie. Momentan ist es eigentlich aus meiner Sicht als Dienstleister eigentlich so gut wie noch gar nicht umgesetzt worden. Das sehen wir in vielen unserer MDK-Prüfungen, das sehe mir bei der Dokumentationspflicht, das sehe mir im Bereich des Verordnungsmanagements. Also wenn jemand Behandlungspflege braucht im Bereich, da geht der Genehmigungsverfahrens, wie oft man da nochmal was hin und her schicken muss, bis das ganz klar ist. Also das würden sich sicherlich die ambulanten und wahrscheinlich auch die stationären Einrichtungen sehr wünschen, weil das sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und auch Zeit die Menschen raubt, die eigentlich diese Versorgungszeit benötigen, weil sie krank sind und gleichzeitig natürlich alles Non-Profit-Einsätze für Dienstleister sind, also alles Pflichten, die man erfüllen muss, die aber nicht refinanziert werden. Das muss man einfach wissen. Die Bundesregierung möchte Pflegekräfte und Einrichtung von unnötigen Verwaltungsaufwand entlasten. Da wollen wir mal gucken, inwieweit und in welche Richtung das geht. Momentan sehe ich immer noch mehr Verwaltungsaufwand Ich denke mir, dass mir da viele Dienstleister beipflichten haben. Doppelstrukturen sollen reduziert und Dokumentationsprozesse vereinfacht werden. Ja, das ist vielleicht auch mit der kommenden jetzt Digitalisierung zum Teil möglich. Da wollen wir mal gucken, was da möglich sein wird. Und vor allem natürlich auch wieder, was dieser Spaß kosten wird Also diese dadurch gewonnene Zeit dieser Entbürokratisierung soll wieder stärker in den Menschen investiert werden. Also da wäre ich sehr stark dafür, weil wir sind ja jetzt hier nicht in einer Produktionsstätte von irgendwelchen Metallteilen, die in der Automobilindustrie eingesetzt worden sollen, also Fließbandarbeit, wir haben es ja hier mit Menschen zu tun Und Menschen brauchen einfach ganzheitlich gesehen eine ganzheitliche Betrachtung, eine liebevolle Art und einen guten Umgang mit den schutzbefohlenen Menschen und vor allem auch immer ein offenes Ohr. Ob und in welchem Umfang dieses Ziel erreicht wird, wird sich erst in der praktischen Umsetzung zeigen und wird sich sicherlich auch zeigen, je nachdem, welche Gesetze da jetzt noch weiter verabschiedet wurden. Die Digitalisierung und die künstliche Intelligenz fördern, ist zum Beispiel auch ein großes Ziel. D.h. auch die Digitalisierung spielt in der aktuellen Pflegereformüberlegung eine wichtige Rolle Digitale Anwendungen sollen Verwaltungsabläufe vereinfachen, elektronische Kommunikation soll Prozesse beschleunigen. Also wie ich jetzt vorher gesagt habe, zum Beispiel bei diesen Verordnungsmanagement muss man auch erstmal verstehen, wie läuft es? Ja, einfach so, wenn jetzt ein Kunde, ein Klient, ein Patient, eine Wundversorgung braucht, dann muss quasi diese Verordnung für diese Wundversorgung erstmal beim Doktor beschrieben werden. Der Hausarzt ein Hausbesuch machen, die richtigen begründeten Diagnosen oben stehen, die Wunde beschrieben wurden. Und dann läuft diese Verordnung erstmal nur 14 Tage Und nach diesen 14 Tagen läuft wieder das gleiche. Die Verordnung wird beim Arzt bestellt Kommt zum Klienten. Dieser muss die unterschreiben. Der Pflegedienst muss ausfüllen. Der Pflegedienst muss es zu die Kassen schicken. Die Kassen müssen es genehmigen Und wenn dann nur das Kleinste irgendwo fehlen sollte, dann wird die Verordnung abgelehnt, dann geht wieder das Gleiche los, dann muss wieder der Pflegedienst erstmal der Kasse begründen, warum braucht man das dringend? Oder warum braucht man dies oder jenes Verbandsmaterial? Also es ist schon ein sehr großer Prozess. Also schauen wir mal. Und moderne Technologien bis hin zur künstlichen Intelligenz sollen Pflegekräfte bei der Organisatorischen Durchführung entlasten. Die Hoffnung besteht darin, mehr Zeit für die eigentliche Pflege zu schaffen und quasi gleichzeitig die Qualität sowie Transparenz der Versorgung zu verbessern. Meine Meinung ist die Qualität sowie die Transparenz der Versorgung liegt nicht in der Digitalisierung, aber das ist meine persönliche Meinung, auch nicht in der Dokumentation und auch nicht in irgendwelchen sonstigen Papierchen, sondern es liegt in der Perfektion und quasi in der Ausbildung der Pfleger, die diese Pflege durchführen mit der Erfahrung, und auch mit dem zwischenmenschlichen ganzheitlichen Denken. Das ist für mich Pflege Prävention und Rehabilisation stärken. Ja, das ist ein weiterer Gedanke der Reform. Pflege sollte möglichst verhindert und zumindest hinausgezögert werden. Das finde ich eigentlich ein ganz, ganz toller Ansatz, aber der funktioniert nur dann, wenn ich quasi als noch gesunder Mensch auch fürsorge betreibe. Da hatte man ja auch schon in andere Podcasts und meine psychologischen Podcasts drüber gesprochen. Wenn man sich ganzheitlich sehen möchte und auch gesehen werden möchte und auch sich selber sehen möchte, dann ist es wichtig, dass man auf sich achtet. Auf sich achten heißt, ich ernähre mich so gut es geht. Treibe Sport in einem Gewissen für mich passenden Rahmen. Sorge auch für meine psychische Gesundheit, d.h. ich begebe mich viel in die Natur. Ja, ich erde mich. Ich bewege mich in der Natur. Ich bin ehrlich zu mir, versuche so gut es geht, meine inneren Probleme nicht so weit zu unterdrücken, dass sie später mal ein Problem für mich werden könnten Und sich dann irgendwann mal klopft, klopf, klopf ab einem gewissen Alter äußern. ich keinen Zugriff mehr dazu habe und quasi, wie auch schon mehrfach in andere Podcasts vor mir angesprochen, dass dann eine psychosomatik entwickelt. Also sprich die Psyche schlägt auf dem Körper. Und das ist auch ein ganz wichtiger Aspekt. Also ich denke mal, da kann die Politik vielleicht in die Richtung gehen, dass die Lebensmittel in Deutschland wieder etwas günstiger werden, d.h. günstiger werden auch in die Richtung qualitativ hohe, gute Lebensmittel regionale Lebensmittel. Lebensmittel von Bauern direkt, gute Milch, gute Milchprodukte, gutes Fleisch. Das wäre jetzt was da die Politik was Ernährung angeht, leisten könnte. Politik könnte auch bezüglich einer ganzheitlichen Beratung meines Erachtens einfach Beratungszentren schaffen, wo sich Leute einfach in Richtung Ernährung Sport, Psyche, beraten lassen können. Aber es gibt ja viele private Anbieter, die das leisten, seit in Richtung ganzheitliche Gesundheitsberatung in Richtung systemische Familienberatung, Einzelberatung, in Richtung Sport. Also ich denke, es ist viel da, also sind wir wieder bei der Eigenverantwortung. Deshalb sollen Präventionen und Rehabilisationen künftig eine stärkere Rolle spielen. Denn jede Krankheit, die verhindert werden kann und jede erhaltene Selbstständigkeit bedeutet nicht nur mehr Lebensqualität für den betroffenen Menschen, sondern es entlastet langfristig auch unser gesamtes Gesundheits und Pflegesystem. Da wäre jetzt auch von mir einfach dieser Gedanke, dass ich sage, okay, das muss sich dann aber auch finanziell lohnen für die Beitragszahlung Also wenn ich quasi grundsätzlich Sport mache, mich gut ernähre, gesund bleibe, nach mir schaue und vielleicht da auch privat Geld investiere, um meine Gesundheit zu erhalten, was sehr, sehr erstrebenswert ist amerikanisches Prinzip, zumindest jetzt in viele Bundesstaaten, dass die Leute sagen, ich muss gesund bleiben, sonst kann ich auch meine Arbeit immer nachkommen. Ja, ich muss für mich sorgen, wo ich mir sehr für den deutschen Bürger wünschen würde, diese Einsicht? Dann musste ich das aber auf der anderen Seite natürlich auch finanziell für den Beitragszahler auswirken. Weil wenn die Kassen keine Kosten mehr haben oder diese deutlich sinken, dann würde ich sagen, dann müsse auch die Beiträge sinken. Weil das ja schon ein Riesenanteil momentan im Lohnsystem ausmacht und man da wirklich seitens vom Arbeitgeber als auch vom Arbeitnehmer schon eine Menge zahlen muss Welche Chancen sieht die Politik aus Sicht der politischen Entscheidungsträger und vieler Kostenträger ergeben sich aus dieser Reform mehrere Chancen Sie hoffen auf eine langfristig stabile Finanzierung der Pflegeversicherung, also hoffentlich nicht immer noch höhere Beiträge, wie gerade schon von mir persönlich erwähnt. Sie möchten die verhandelnden finanziellen Mittel effizienter einsetzen Ja, da müssen wir mal gucken. Also ich würde sagen, wir sind in der Ambulanten und auch in der stationären Pflege momentan. Egal, ob ein privater, kirchlicher Träger, sehr, sehr speziell und sehr, sehr qualitativ. Sie wollen die häusliche Pflege stoppen. Das finde ich sehr gut, weil wenn man als kranker Mensch so lang wie es geht zu Hause bleiben kann, in seinem eigenen Umfeld mit den Menschen, die man liebt und auch mit seine ganzen Eindrücke und Erfahrungen, die in meinem Leben machen durfte und auch Erinnerungen, wo man sein Haus oder an das Möbelstück oder an einfach in vertrauter Umgebung hat, dann finde ich das spitze. Digitale Lösungen sollen Pflegekräfte entlasten, das sage ich so, wenn jetzt nicht unbedingt jetzt irgendwelche zusätzlichen Pflegeroboter kommen, die beim Lupfen helfen, die vielleicht auch nebenher das Frühstück zubereiten und die dann in die Finanzierung mit einfließen können. Dann würde ich sagen, eine digitale Lösung wird vielleicht die Dokumentation entlasten und vielleicht auch diese bürokratischen Schritte zwischen Kostenenträger und Dienstleister, zwischen Kostenträger und auch Ärzten oder Therapeuten, das wahrscheinlich schon. Aber die Pflege an sich sicherlich nicht Leistungen sollen einfacher strukturiert werden. Ja, da stellt sich die Frage sicherlich auch, was ist da gemeint? Wird sich sicherlich im Laufe der Zeit herausstellen Und letztlich soll die Versorgung einer älter werdenden Gesellschaft dauerhaft gesichert werden. Damit endete der heutige zweite Teil unserer Podcast-Reihe, ihr Lieben. Heute ging es bewusst noch nicht um Kritik. Heute ging es darum, die offiziellen Ziele der Politik und der Kostenträger zu verstehen. Und im nächsten Teil stellen wir eine spannende Frage. Wer profitiert eigentlich von den neuen Pflegebeschlüssen? Gibt es überhaupt Gewinner oder werden am MD lädlich Belastungen neu verteilt? Genau darüber sprechen wir in der nächsten Folge oder in der nächsten Folgen. Ich bedanke mich ganz, ganz herzlich, dass ihr euch die Zeit genommen habt, heute dabei zu sein Wenn euch diese Folge gefallen hat, natürlich freue ich mich sehr drüber, wenn ihr meinen Podcast abonniert, weiterempfehlt oder mit Menschen teilt, die sich ebenfalls für die Zukunft unserer Pflege oder unserer ganzen Sozialsysteme interessiere. Bis zum nächsten Mal, ihr Lieben. Bleibt gesund. Bleibt achtsam und vor allem ganz, ganz wichtig bleibt miteinander im Gespräch
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00:00:01: Hallo ihr Lieben, herzlich willkommen zu einer neuen Folge meines Podcasts ganzheitlich gesund systemisch bewusst.
00:00:11: Wie schon im ersten Teil angekündigt geht es jetzt um eine Podcastreihe und zwar mit dem Hauptthema schlaflos durch die neuen Pflegebeschlüsse.
00:00:23: wer zahlt am Ende den Preis?
00:00:27: Mein Name ist Florian Zillert.
00:00:29: ich bin pflegefachkraft Pflegeberater, Pflegeexporte für außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege, psychologischer und systemischer Berater, Familienberater sowie Geschäftsführer eines ambulanten Pflegedienstes.
00:00:47: Und nämlich des Pflegerdienstmenzels in Freudenstadt.
00:00:53: In der ersten Folge dieses Podcast haben wir uns mit der Frage beschäftigt warum unsere Pflege und unser Gesundheitssystem überhaupt an einen Punkt angekommen ist, an dem grundlegende Veränderungen notwendig erscheinen.
00:01:11: Heute möchte ich einen Schritt zurücktreten – denn bevor wir politische Entscheidungen bewerben oder ihre Auswirkungen diskutieren, sollten wir zunächst verstehen welche Ziele die Politik mit den neuen Pflegebeschlüssen überhaupt verfolgen.
00:01:36: Ich möchte dieses Kapitel deshalb bewusst, möglichst neutral betrachten!
00:01:45: Nicht mit der Frage sind die Reformen gut oder schlecht sondern er mit der frage welche Probleme sollen gelöst werden denn nur wenn wir die Begründungen kennen können wir uns später eine fundierte eigene Meinung bilden.
00:02:07: Erstens.
00:02:08: Die Pflegeversicherung langfristig finanzierbar machen.
00:02:13: Beginnen wir mit dem wohl wichtigsten Ziel, die Politik sagt ganz offen unsere soziale Pflege- versicherung gerät zunehmend unter finanziellen Druck aber nicht nur die soziale pflege Versicherung sondern auch die sozialen Krankenversicherungen was man wirklich nicht vergessen darf, aber dafür denke ich mal haben wir noch genügend Zeit uns in dieser Reihe zu unterhalten.
00:02:44: Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt seit Jahren kontinuierlich an – das wissen ja alle immer mehr pflegebedürftig und ältere Leute.
00:02:56: Gleichzeitig leben die Menschen erfreulicherweise länger.
00:03:02: Das sicher mit unserem Wohlstand zu tun hat die letzten paar Jahre und einfach, dass es in Deutschland die Leute recht gut gegangen ist.
00:03:12: Mit dem höheren Lebensalter steigt jedoch häufig auch der Bedarf an medizinischer Versorgung und pflegerischer Unterstützung wobei man dazu sagen muss diese Geistigkrankheiten, Überlastungssyndrome ADAS oder auch Norfenkrankheiten, Parkinson, MS wird einfach immer mehr.
00:03:40: Hierzu kommen steigende Personalsach- und Energiekosten sowie höhere Vergütungen für Pflegekräfte.
00:03:48: Das haben wir ja auch schon in unserem ersten Teil angesprochen dass es einfach notwendig ist das unsere Pfleger die diese Leistung erbringen einfach gut bezahlt sind.
00:04:00: Es schau richtig so aber es muss auch vonseiten der Politik und vonseitender Pflegekassen vergütet werden.
00:04:11: All diese Entwicklungen führen quasi dazu, dass die Ausgaben der Pflegefersicherung – und wieder auch der Krankenversicherung – deutlich schneller wachsen als ihre Einnahmen.
00:04:26: Das erklärte Ziel der Bundesregierung ist deshalb eigentlich die Pflegeversicherung langfristig finanziell zu stabilisieren und ihre Leistungsfähigkeit auch für kommende Generationen zu sichern.
00:04:45: Was heißt die pflegerische Versorgung dauerhaft sicher?
00:04:50: Ein weiteres Ziel besteht quasi darin, die Versorgungen pflegendürftiger Menschen auch in Zukunft sicherzustellen.
00:05:00: also die Politik möchte quasi erreichen das menschen weiterhin Zugang zur notwendigen Pflegeleistungen erhalten, unabhängig davon ob sie ambulant oder stationär oder auch palliativ versorgt werden.
00:05:20: Dabei geht es auch darum Versorgungslücken möglichst zu vermeiden und die Pflege insgesamt zukunftsfähiger aufzustellen.
00:05:31: Was heißt Versorgungslücken?
00:05:34: Zu vermeiden?
00:05:35: Also wir leben ja gerade in der Zeit, wo viele Pflege brauchen.
00:05:40: Aber die Plätze schon belegt sind zum Beispiel im Pflegeheime oder auch die Pflegedienst, die momentan in ihrer Tour keinen Platz haben.
00:05:49: also das soll quasi vermieden werden.
00:05:53: Die häusliche Pflege staut.
00:05:57: ein weiterer Schwerpunkt liegt quasi auf der häuslichen Kranken und alten Pflege.
00:06:04: bereits heute das wissen wir auch wird der größte Teil aller pflegebedürftigen Menschen von Angehörigen oder gemeinsam mit ambulanten Pflegediensten zu Hause versorgt.
00:06:19: Die Politik möchte diese Versorgungsform weiterstorben, was natürlich auch ein Kostenfaktor ist weil die Heime momentan – auch verständlicherweise wegen Energiekosten, Baukosten und Personalkosten einfach sehr, sehr teuer sind.
00:06:40: Ziel ist es Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben zu lassen und Angehörige besser zu unterstützen.
00:06:50: Dafür gibt's ja auch – wie ich es auch schon im vorigen Podcast angesprochen habe – ein richtig großes Leistungspaket der gesetzlichen Pflegeversicherungen Das quasi die Leute und pflegenden Angehörigen zum Beispiel in der Verhinderungspflege unterstützt, die man zusätzlich zu seinem Pflegegrad bekommen kann wenn man Antrag darauf stellt und die Angehörung zu gewissen Zeiten verhindert sind.
00:07:19: Es gibt die zusätzlichen Betreuungsleistungen nach Fünferfortzig B ja die quasi die An gehörigen Hauswirtschaft und Betreuung mit hundertdreißig Euro noch zusätzlich versorgen.
00:07:32: Es gibt digitale Pflegeschulungen, wir auch schon mal mehrfach von mir angesprochen.
00:07:39: Die die pflegenden Angehörigen zum Beispiel auch online beraten können.
00:07:45: und dann gibt es natürlich auch die Pflegeberatungsgespräche ja wo die Angehörung und zu pflegen denn quasi je nach Pflegegrad also pflegegrad eins zwei drei halbjährlich vierteljährlich in Anspruch nehmen können und auch müssen, dass die Pflegekassen quasi wissen ist.
00:08:10: Die Pflege gesichert ist alles in Ordnung.
00:08:17: Gleichzeitig sollen professionelle ambulante Angebote weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
00:08:26: Professionelle ambulande Angebote.
00:08:29: was ist eigentlich damit gemeint?
00:08:31: Damit ist gemeint zum Beispiel die Palliativpflege, die schwerkranke Menschen in einem Stadium wie Krebserkrankungen oder auch im SALS in den letzten Lebensphasen unterstützen.
00:08:52: Damit ist gemeint genauso auch MSALS-Querschnitt vollbeatmete Menschen, die quasi an der Beatmungsmaschine hängen Sauerstoffpflichtig sind und eine Rundumversorgung benötigen.
00:09:08: Damit ist sicherlich auch gemeint die Betreuung von Demenzkranken, sei es im Heim oder sagen wir mal bis zu einem gewissen Stadium noch Zuhause oder auch jetzt wo's bei Kindern immer mehr der Fall wird dass die Kinder sehr hyper aktiv sind teilweise in spezielle Schule müssen zusätzlich betreut werden müssen.
00:09:35: Ist auch mit autistische Kinder so, da ist bei uns in Deutschland momentan noch eine sehr große Kluft diese autistischen Menschen in der Einrichtung tagsüber ordentlich zu versorgen ja sodass die Eltern ihrer Arbeit nachgehen können.
00:09:54: also das wären die professionellen ambulanten Angebote.
00:09:58: dazu würde ich vielleicht auch noch die spezielle Wundversorgung mit reinnehmen, dass die Personen, wo jetzt in der Klinik waren haben eine Hauttransplantation bekommen oder hatten schweren Dekobitus.
00:10:14: Der nachversorgt werden muss OP wunden, die ambulant professionell versorgt werden können.
00:10:24: Ein weiterer Punkt wäre die Bürokratie abbauen.
00:10:28: über den wahrscheinlichsten fast aller Beteiligten Einigkeit in der Politik ist der Wunsch nach weniger Bürokratie.
00:10:42: Momentan ist es eigentlich aus meiner Sicht als Dienstleister eigentlich so gut wie noch gar mit umgesetzt worden.
00:10:52: Das sehe mir in viele unserer MDK-Prüfungen, das sehe ich mir bei der Dokumentationspflicht im Bereich des Verordnungsmanagements, also wenn jemand Behandlungspflege braucht im Bereich der Genehmigungsverfahrens wie oft man dann noch mal was hin und her schicken muss bis das ganz klar ist.
00:11:15: Also es würden sich sicherlich die ambulanten und wahrscheinlich auch die stationären Einrichtungen sehr wünschen weil das sehr viel Zeit in Anspruch nimmt eigentlich diese Versorgungszeit benötigen, weil sie krank sind und gleichzeitig natürlich alles Non-Profit Einsätze für Dienstleister sind.
00:11:41: Also alles Pflichten die man erfüllen muss, die aber nicht refinanziert werden.
00:11:49: Das muss man einfach wissen!
00:11:52: Die Bundesregierung möchte Pflegekräfte und Einrichtungen von unnötigem Verwaltungsaufwand entlasten.
00:12:00: Da wollen wir mal gucken, in wie weit und in welche Richtung es geht.
00:12:05: Momentan sehe ich immer noch mehr Verwaltungsaufwand.
00:12:09: Ich denke mir das mir da viele Dienstleister beipflichten haben.
00:12:14: Doppelstrukturen sollen reduziert und Dokumentationsprozesse vereinfacht werden.
00:12:21: ja dass sich vielleicht auch mit der kommenden jetzt Digitalisierung zum Teil möglich.
00:12:28: Da wollen wir mal gucken, was da möglich sein wird und vor allem natürlich auch wieder, was dieser Spaß kosten wird.
00:12:37: Also diese dadurch gewonnene Zeit dieser Entbürokratisierung soll wieder stärker in den Menschen investiert werden.
00:12:46: also da wäre ich sehr stark dafür.
00:12:49: ja weil mir sind ja jetzt hier nicht in einer Produktionsstätte von ordentlichen Metallteilen die in der Automobilindustrie eingesetzt worden sollen, also Fließbandarbeit.
00:13:03: Wir haben es ja hier mit Menschen zu tun und Menschen brauchen einfach ganzheitlich gesehen eine ganzheitliche Betrachtung, eine liebevolle Art und einen guten Umgang mit den Schutzbefohlenen Menschen und vor allem auch immer ein offenes
00:13:23: Rohr.".
00:13:25: Ob und in welchem Umfang dieses Ziel erreicht wird, wird sich erst in der praktischen Umsetzung zeigen.
00:13:34: Und wird sich sicherlich auch zeigen je nachdem welche Gesetze da jetzt noch weiter verabschiedet werden.
00:13:44: Die Digitalisierung und die künstliche Intelligenz fordern ist zum Beispiel auch ein großes Ziel.
00:13:52: Das heißt auch die Digitalisierung spielt in der aktuellen Pflege, Reformüberlegung eine wichtige Rolle.
00:14:02: Digitale Anwendungen sollen Verwaltungsabläufe vereinfachen.
00:14:07: Elektronische Kommunikation soll Prozesse beschleunigen also wie ich jetzt vorher gesagt habe zum Beispiel bei diesem Verordnungsmanagement muss man auch erst mal verstehen wie läuft es.
00:14:19: ja ist einfach so wenn jetzt ein Kunde und Klient, Patient eine Wundversorgung braucht Dann muss quasi diese Verordnung für diese Wunschversorgung erst mal beim Doktor beschrieben werden, der Hausarzt ein Hausbesuch machen.
00:14:37: Die richtigen begründeten Diagnosen oben stehen die Wunde beschrieben würden und dann läuft diese Verordnung erstmal nur vor zehn Tage.
00:14:51: Und nach diesen vierzehn Tagen läuft wieder das Gleiche.
00:14:56: Die Verordnung wird beim Arzt bestellt, kommt zum Klienten.
00:15:02: Dieser muss die unterschreiben und der Pflegedienst muss ausfüllen.
00:15:06: Der Pflegedienst muss es zu den Kassen schicken.
00:15:09: Die Kassen müssen genehmigen.
00:15:13: Und wenn dann nur das kleinste irgendwo fehlen sollte, dann wird die Verordnung abgelehnt.
00:15:18: Dann geht wieder das Gleiche los.
00:15:20: Dann muss wieder der Pflege-Dienst erstmal an der Kasse begründen.
00:15:25: Warum?
00:15:26: braucht man das dringend, ja?
00:15:29: Oder warum braucht man dies oder jenes Verbandsmaterial.
00:15:32: Also es ist so ein sehr großer Prozess.
00:15:35: also schauen wir mal und moderne Technologien bis hin zur künstlichen Intelligenz sollen Pflegekräfte bei der organisatorischen Durchführung entlasten.
00:15:51: Die Hoffnung besteht darin mehr Zeit für die eigentliche Pflege zu schaffen und quasi gleichzeitig die Qualität sowie Transparenz der Versorgung zu verbessern.
00:16:04: Meine Meinung ist, die Qualität sowie die Transparens der Versorgen liegt nicht in der Digitalisierung aber das meine persönliche Meinung auch nicht in den Dokumentationen oder in irgendwelchen sonstigen Papierchen sondern es liegt in der Perfektion und quasi in der Ausbildung der Pfleger, die diese Pflege durchführen mit der Erfahrung ja.
00:16:36: Und auch mit dem zwischenmenschlichen ganzheitlichen Dingen.
00:16:40: Das ist für mich Pflege.
00:16:44: Prävention und Rehabilisation sterben.
00:16:50: Ja das ist ein weiterer Gedanke der Reform.
00:16:53: Pflege sollte möglichst verhindert und zumindest hinausgezögert werden.
00:17:00: Das finde ich eigentlich ein ganz, ganz toller Ansatz.
00:17:05: Aber der funktioniert nur dann, wenn ich quasi als noch gesunder Mensch auch Fürsorge betreibe.
00:17:15: Da hat er mir ja auch schon in anderen Podcasts und meinen psychologischen Podcast drüber gesprochen.
00:17:22: Wenn man sich ganzheitlich sehen möchte Und auch gesehen werden möchte und auch sich selber sehen möchte Dann ist es wichtig, dass man auf sich achtet.
00:17:34: Auf sich achten heißt ich ernähre mich so gut's geht.
00:17:42: drei Besport in einem gewissen für mich passenden Rahmen ja sorg auch für meine psychische Gesundheit.
00:17:51: das heisst Ich begebe nicht viel in die Natur.
00:17:55: Ja ich erde mich ich mache bewege mich in der natur.
00:18:02: Ich bin ehrlich zu mir, versuche so gut es geht meine inneren Probleme nicht soweit zu unterdrücken dass sie später mal ein Problem für mich werden könnten und sich dann irgendwann mal klopf-klopf ab einem gewissen Alter äußern.
00:18:19: Ja ich keinen Zugriff mehr dazu habe und quasi wie auch schon mehrfach in anderen Podcasts von mir angesprochen das ist dann eine Psychosomatik entwickelt.
00:18:30: Also spricht die Psyche, schlägt auf den Körper und es ist auch ein ganz wichtiger Aspekt.
00:18:37: also ich denke mal da kann die Politik vielleicht in die Richtung gehen dass die Lebensmittel in Deutschland wieder etwas günstiger werden das heißt günstig geworden auch in die richtung qualitativ hohe gute Lebensmittel regionale Lebensmittel, Lebensmittel von Bauern direkt.
00:19:01: Gute Milch.
00:19:03: Ja gute Milchprodukte gutes Fleisch das wäre jetzt was da die Politik was Ernährung angeht leisten könnte.
00:19:12: Politik könnte auch bezüglich einer ganzheitlichen Beratung meines Erachtens einfach Beratungszentren schaffen wo sich Leute einfach in Richtung Ernährungen Sport, Psyche beraten lassen können.
00:19:34: Aber es gibt ja viele private Anbieter die das leisten, seit in Richtung ganzheitliche Gesundheitsberatung, in Richtung systemische Familienberatungen, Einzelberatungs-, in Richtung Sport.
00:19:50: Also ich denke meist viel da.
00:19:51: also sind wir wieder bei der Eigenverantwortung.
00:19:56: Deshalb sollen Präventionen und Rehabilisation künftig eine stärkere Rolle spielen.
00:20:05: Denn jede Krankheit, die verhindert werden kann und jede erhaltene Selbstständigkeit bedeutet nicht nur mehr Lebensqualität für den betroffenen Menschen sondern es entlastet langfristig auch unser gesamtes Gesundheits- und Pflegesystem.
00:20:27: Da wäre jetzt auch von mir einfach dieser Gedanke, dass ich sage okay das muss sich dann aber auch finanziell lohnen für die Beitragszahlen.
00:20:41: Also wenn ich quasi grundsätzlich Sport mache mich gut ernähre gesund bleibe nach mir schaue und vielleicht da auch privat Geld investiere um meine Gesundheit zu erhalten was sehr sehr erstrebenswert ist.
00:21:00: amerikanisches Prinzip, zumindest jetzt in viele Bundesstaaten.
00:21:05: Dass die Leute sagen ich muss gesund bleiben sonst kann ich auch meine Arbeit nicht mehr nachkommen.
00:21:11: ja ich muss für mich sorgen wo ich mir sehr für den deutschen Burger wünschen würde.
00:21:17: diese Einsicht dann musste ich das aber auf der anderen Seite natürlich auch finanziell für den Beitragszahler auswirken, weil wenn die Kassen keine Kosten mehr haben oder diese deutlich sinken dann würde ich sagen da müssen auch die Beiträge sinken.
00:21:36: Weil das ja schon ein Riesenanteil momentan im Lohnsystem ausmacht und man da wirklich seitens vom Arbeitgeber als auch vom Arbeitnehmer schon eine Menge zahlen muss.
00:21:52: Welche Chancen sieht die Politik?
00:21:55: Aus Sicht der politischen Entscheidungsträger und vieler Kostenträger ergeben sich aus dieser Reform mehrere Chancen.
00:22:06: Sie hoffen auf eine langfristig stabile Finanzierung der Pflegeversicherung, also hoffentlich nicht immer noch höhere Beiträge wie gerade schon von mir persönlich erwähnt.
00:22:18: Sie möchten die vorhandenen finanziellen Mittel effizienter einsetzen.
00:22:26: Ja, da müssen wir mal gucken als ich würde sagen.
00:22:28: Wir sind in der Ambulanten und auch in der stationären Pflege momentan egal ob ein privater kirchlicher Träger sehr sehr speziell uns sehr sehr qualitativ.
00:22:42: Sie wollen die häusliche pflege sterben.
00:22:46: Das finde ich sehr gut weil wenn man als kranker Mensch so lang wie es geht zu Hause bleiben kann in seinem eigenen Umfeld mit den Menschen, die man liebt und auch mit seine ganzen Eindrücke und Erfahrungen, die mein Leben machen durfte.
00:23:06: Und auch Erinnerungen wo man sein Haus oder das Möbelstück oder einfach im Vertrau der Umgebung hat dann finde ich das Spitze.
00:23:17: Digitale Lösungen sollen Pflegekräfte entlasten.
00:23:21: da sage ich so wenn jetzt nicht unbedingt irgendwelche zusätzlichen Pflegeroboter kommen, die beim Lupfen helfen.
00:23:31: Die vielleicht auch nebenher Frühstück zu bereiten und die dann in die Finanzierung mit einfließen können?
00:23:41: Dann würde ich sagen eine digitale Lösung wird vielleicht die Dokumentation entlasten bürokratischen Schritte zwischen Kostenträger und Dienstleister, zwischen Kustenträgern.
00:23:58: Und auch Ärzten oder Therapeuten.
00:24:00: das wahrscheinlich schon aber die Pflege an sich sicherlich nicht.
00:24:06: Leistungen sollen einfacher strukturiert werden.
00:24:12: Ja da stellt sich die Frage sicherlich auch was ist da gemeint?
00:24:17: wird sich sicher im Laufe der Zeit herausstellen Und letztlich soll die Versorgung einer älter werdenden Gesellschaft dauerhaft gesichert worden.
00:24:31: Damit endet der heutige zweite Teil unserer Podcastreihe, ihr Lieben!
00:24:37: Heute ging es bewusst noch nicht um Kritik.
00:24:42: heute ging es darum die offiziellen Ziele der Politik und der Kostenträger zu verstehen.
00:24:48: und im nächsten Teil stellen wir eine spannende Frage Wer profitiert eigentlich von den neuen Pflegebeschlüssen?
00:24:58: Gibt es überhaupt Gewinner oder werden am Ende ledig Belastungen neu verteilt.
00:25:07: Genau darüber sprechen wir in der nächsten Folge, ich bedanke mich ganz herzlich dass ihr euch die Zeit genommen habt heute dabei zu sein.
00:25:21: wenn euch Diese Folge gefallen hat, natürlich freue ich mich sehr darüber.
00:25:28: Wenn ihr meinen Podcast abonniert, weiterempfehlt oder mit Menschen teilt die sich ebenfalls für die Zukunft unserer Pflege oder unsere ganzen Sozialsysteme interessieren.
00:25:45: Bis zum nächsten Mal Ihr Lieben!
00:25:47: Bleibt gesund, bleibt achtsam und vor allem Ganz, ganz wichtig bleibt miteinander im Gespräch.
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